Die Geschichte von HomöoWin/32


Chronologie:


Ein Bedürfnis entsteht

Ärztinnen und Ärzte, die ein Homöopathie-Studium basierend auf der Lehre von Bönninghausen absolvierten, verlangten nach einem nach wissenschaftlichen Kriterien erstellten und unverfälschten Repertorium von Dr. C. v. Bönninghausen das elektronisch genutzt werden kann. Es muss sowohl als Lehrmittel als auch effizientes Repertorium einsetzbar sein. Das während des Studiums erworbene Wissen muss als zusätzliche, persönliche Ergänzung in die Datenbank integriert werden können. Trotzdem muss der Zugriff auf das Originalwerk gewährleistet bleiben. Dieses Arbeits- und Lehrmittel sollte nach dem Studium als ständiger Begleiter und Arbeitsgrundlage für die homöopathische Therapie dienen.

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Ein Produkt entsteht

 

bradefan nahm sich dieser Aufgabe an. Nach Rücksprache mit Hr. von der Lieth aus Hamburg, der die Rechte an den Werken von Bönninghausen besitzt, entschieden wir uns für das unverfälschte Basiswerk der klassischen Homöopathie: "Bönninghausen's Therapeutisches Taschenbuch 1846". Dieses Buch entsprach den gestellten Anforderungen und eignete sich somit als Grundlage für das elektronische Repertorium. Ein ähnliches, 51 Jahre später erschienenes Buch (Bönninghausen's Therapeutisches Taschenbuch 1897), konnte für unser Vorhaben nicht berücksichtigt werden, da es sich bei diesem anscheinend um eine Rückübersetzung handelt und viele, nicht mehr  nachvollziehbare Eintragungen enthält.  Die Entwicklungszeit dauerte ca. 5 Jahre. Ein Rohling wurde erstmals Ende 1996, anlässlich des Homöopathie-Kongresses in Luzern, unter dem Namen HomöoWin der Oeffentlichkeit vorgestellt.

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Die Wissenschaft wird integriert

 Prof. Dr. R. Saller
HomöoWin wurde den Universitäten in Zürich und Bern vorgestellt. Prof. Saller von der Universität Zürich bezeichnete HomöoWin als "richtungsweisend". Prof. Saller regte an, zusätzliche, für wissenschaftliche Zwecke nutzbare Informationen über die behandelten Fälle zu erfassen. bradefan nahm diese Anregungen entgegen. Eine nach wissenschaftlichen Kriterien ausgelegte   Beurteilung eines Falles, bezogen auf Heilungserfolg und Wirkung der Therapie, musste nun integriert werden. Die daraus entstehenden Resultate sollten sowohl schriftlich als auch graphisch ausgewertet werden können. So ist HomöoWin/32, ein ausschliesslich mit 32Bit Technologie erstelltes Produkt, entstanden. Nach einer erfolgreichen 2-jährigen Labor- und Praxis-Testphase, wurde HomöoWin/32 per Ende 1998 für den Vertrieb freigegeben und löste die Vorgängerversion (16Bit Technologie) ab.

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Ein Vertrieb entsteht

Als die erste Version von HomöoWin (16Bit Technologie) Ende 1996 für den Vertrieb freigegeben wurde, erhielt der Verlag Hans Huber in Bern für die Markteinführung ein 2-jähriges Exklusivvertriebsrecht. Dank seinem gezielten Marketing und den ausgezeichneten Verbindungen zu Deutschland und Oesterreich ist heute HomöoWin, mindestens dem Namen nach, im ganzen deutschsprachigen Raum Europas, bekannt. Heute kann sich jeder geeignete Verlag mit der notwendigen Infrastruktur um die Vertriebsrechte bewerben. Die Unterstützung und Belieferung der Vertriebspartner erfolgt aus der Schweiz über die Firma InfoCall Produkte AG.

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Copyright bradefan ag, Nendeln.
Revised: July 06, 2006.