Möglichkeiten Grenzen Risiken
Eine Orientierungshilfe der Krebsliga
Ueberblick über die häufigsten komplementärmedizinischen Methoden
ANTHROPOSOPHISCHE
MEDIZIN
ATEMTHERAPIE
BACH-BLÜTENTHERAPIE
BIORESONANZTHERAPIE
CHINESISCHE MEDIZIN, TRADITIONELLE
FUSSREFlEXZONENTHERAPIE
HYPNOSE
KINESIOlOGIE (TOUCH FOR HEALTH)
NEURALTHERAPIE NACH HUNEKE
OZON-SAUERSTOfF-THERAPIE
REIKI
SHIATSU
SIMONTON-METHODE
VOLLWERTKOST
WEITERE METHODEN IM ÜBERBLICK
AROMATHERAPIE
AYURVEDA
BIOCHEMIE NACH SCHÜSSLER
BUDWIG-DIÄT
EDELSTEINTHERAPIE
EIGENBLUTTHERAPIE
EIGENURINTHERAPIE
ELEKTROAKUPUNKTUR NACH VOLL (EAV)
FARBTHERAPIE
GEISTIGES HEILEN
HEILEURYTHMIE
HYDROTHERAPIE
OSTEOPATHIE
SPAGYRIK
ZELLTHERAPIE
Kerngedanke
Die anthroposophische Medizin betrachtet den Menschen als eine Vierheit aus Körper, Ätherleib,Astralleib und Geist. Sie berücksichtigt also die materiellen wie die immateriellen Kräfte. Das Ziel einer Therapie ist, den Gesamtorganismus anzuregen, sich selber zu helfen. Reicht diese Selbsthilfe nicht aus, kommen ausserdem aggressivere Methoden zum Zug.
Bei einer Krebserkrankung hat sich ein Teil des belebten Organismus von den Lebensvorgängen des Gesamtorganismus losgelöst. Einerseits setzen ebenfalls anthroposophische Mediziner Operation, Strahlen- und Chemotherapie ein, um den Krebs direkt zu bekämpfen. Anderseits richten sie den Blick auf den Gesamtorganismus. Diesen gilt es zu stärken, so dass er selber gegen den Krebs aktiv werden kann. Als Mittel dazu haben sich Mistelpräparate durchgesetzt.
Verfahren
Das verbreitetste und am besten untersuchte Mistelpräparat ist Iscador; andere anthroposophische Mistelpräparate sind Helixor, Viscum Abnoba und Iscucin. Iscador besteht aus dem Gesamtextrakt zweier verschiedener Wachstumsperioden der Mistel (Winter und Sommer). Mistelpräparate werden unter die Haut gespritzt; Krebskranke können es auch selber zu Hause machen.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumorbedingten Schmerzen, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen sowie zur Verbesserung des Allgemeinbefindens und verschiedener Organfunktionen. Mistelpräparate können bei rund 80 Prozent der erwachsenen Krebskranken eingesetzt werden. Kaum wirksam sind sie hingegen bei folgenden Krebsarten: akute Leukämien, Lymphome, Kindertumore, Hirntumore, rasch wachsende Genitaltumore. Eine Misteltherapie kann hier höchstens zur Linderung der Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie beitragen.
Risiken
An der Einstichstelle können vorübergehend leichte Rötungen und Schwellungen auftreten. In seltenen Fällen reagieren Kranke allergisch auf eine Misteltherapie. Weitere Nebenwirkungen sind kaum bekannt.
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Kerngedanke
Eine gestörte Atmung beeinträchtigt das körperliche wie das seelische Befinden. In der Atemarbeit wird der Mensch als Ganzes angesprochen. Auf der körperlichen Ebene stellen sich ein Spannungsausgleich in der Muskulatur, eine bessere Gelenkstellung, mehr Beweglichkeit, regere Durchblutung und vertiefte Atmung ein. Psychisch hat die Arbeit Ruhe, Wohlbefinden, Vertrauen, Lebensfreude und Gelassenheit zur Folge.
Verfahren
Die einzelnen Therapierichtungen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie Atemarbeit ausgeführt wird. Nehmen in der Atemarbeit nach Elsa Gindler einfache Atem- und Bewegungsexperimente breiten Raum ein, in denen das Aus- und Einatmen bewusst erfahren wird, so legt etwa die Atemschule nach Klara Wolf das Schwergewicht auf das Erlernen richtiger Atemübungen. Auf jeden Fall kann sich Atemarbeit für Krebskranke als ergänzende Massnahme eignen. Lassen Sie sich bei der Suche nach einer Atemtherapie, die Ihnen entspricht, am besten von Ihren Vorlieben leiten. Atembewegungen und -übungen können Sie selbstverständlich auch zu Hause machen.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Kopfschmerzen, Verstopfung, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angespanntheit oder Nervosität und Angstzuständen.
Risiken
Eine Atemtherapie verursacht direkt keine Nebenwirkungen. Während der Therapie können aber seelische Probleme aufbrechen. Die Atempädagogin muss in der Lage sein, diese aufzufangen.
Kerngedanke
Jeder körperlichen Krankheit gehen negative Gemütszustände wie Ungeduld, Ängstlichkeit oder Verzweiflung voraus. Der Mensch verfügt über 38 solcher archetypischen, negativen Verhaltensmuster. Diesen entsprechen die Energiequalitäten der Blüten von 38 wildwachsenden Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Diese Schwingungsqualitäten wirken harmonisierend auf die negativen Gefühle. Sie lassen sich in Form von Blütenkonzentraten therapeutisch nutzen. Längerfristige Zielsetzung einer Therapie ist "Seelenreinheit" und damit eine grösstmögliche Entfaltung und Festigung der Persönlichkeit. Die Bach-Blütentherapie geht auf den englischen Arzt Edward Bach (1886-1936) zurück.
Verfahren
Aus den Blüten der von Edward Bach entdeckten Pflanzen werden in England gemäss den zwei von ihm festgelegten Verfahren Konzentrate hergestellt: die 38 Original Bach-Blütenkonzentrate. Die Konzentrate werden in Tropfenform eingenommen.
Anwendung
Die Bach-Blütenkonzentrate können zur psychologischen Unterstützung im Sinne einer zusätzlichen Massnahme dienen. Auch für Krebskranke sind die zutreffenden Blütenkonzentrate individuell zu bestimmen. Zwar lässt sich die Bestimmung grundsätzlich selbst vornehmen. Doch sollten sich Krebskranke wegen der seelischen Verknüpfung des Geschehens von einer Fachperson beraten lassen.
Risiken
Bach-Blütenkonzentrate sind gut verträglich, Nebenwirkungen sind keine bekannt.
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Kerngedanke
Elektromagnetische Schwingungen steuern im Körper vielfältige Vorgänge. Werden die Schwingungen gestört, können Krankheiten auftreten. Ursachen von Störschwingungen können psychischer Stress, sogenannte Störfelder (zum Beispiel eine Narbe) oder schädliche Umwelteinflüsse sein. Die Bioresonanztherapie will solche Störschwingungen ausgleichen.
Verfahren
Um elektromagnetische Schwingungen zu beeinflussen, setzen Therapeuten elektronische Geräte ein. Sie behandeln auf zwei Weisen: - Einerseits benützen sie patienteneigene Schwingungen. Über Hautelektroden und Kabel gelangen diese zum Therapiegerät, wo sie umgewandelt werden. Auf dem gleichen Weg kommen die Schwingungen wieder in den Körper zurück.
- Anderseits werden patientenfremde Schwingungen verwendet. Schwingungen von Tönen, Farben, Edelsteinen und Metallen gelangen vom Therapiegerät über Kabel und Elektroden auf die Haut, mittels Softlaser auf Akupunkturpunkte oder durch den Phonator als spürbare Vibration direkt auf das kranke Gewebe.
Eine Selbstbehandlung ist ausgeschlossen.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, Schmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angespanntheit oder Nervosität, Angstzuständen sowie zum Ausgleich von Stoffwechselstörungen und zur Entgiftung von Schadstoffen.
Für Krebskranke kann die Bioresonanz eine ergänzende Behandlung darstellen. Die Selbstheilungskräfte und das Abwehrsystem werden aktiviert, so dass beispielsweise eine Strahlenoder Chemotherapie besser vertragen wird.
Risiken
Eine Bioresonanztherapie kann unangenehme Reaktionen auslösen. Möglich sind grössere Müdigkeit oder erhöhte Aktivität, verstärkte Ausscheidungen wie Durchfall oder Schwitzen, ferner Fieber oder Schmerzen. Solche Reaktionen dauern meistens nur kurze Zeit.
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CHINESISCHE MEDIZIN, TRADITIONELLE
Kerngedanke
Gemäss der Traditionellen Chinesischen Medizin lebt der gesunde Mensch in Harmonie mit sich selbst und der Umwelt. Krankheiten stellen Disharmonien dar. So macht ein Zuviel oder ein Zuwenig an Lebensenergie den Menschen krank. Diese Energie durchfliesst den Körper in Meridianen. Die Lebensenergie lässt sich zum Beispiel mittels Akupunktur an bestimmten Punkten auf den Meridianen beeinflussen. Auch drücken alle Erscheinungen eine Wechselwirkung von Yin und Yang aus. Yin und Yang sind die beiden Seiten ein und derselben Erscheinung. Geraten Yin und Yang zu stark aus dem Gleichgewicht, entstehen Krankheiten.
Verfahren
Die Chinesische Medizin kann auf die Lebensenergie einwirken über - Akupunktur (Stechen von Nadeln an Akupunkturpunkten) oder Akupressur (Drücken oder Kneten von Akupunkturpunkten) und gleichzeitiges Verbrennen von Moxakraut (Erwärmung der Akupunkturpunkte),
- Diät,
- Heilkräuter (meistens pflanzlichen, teilweise auch tierischen oder mineralischen Ursprungs),
- Qi-gong und Tai-qi (Bewegungs- und Heil übungen),
- Tuina-Massage.
Anwendung
Die Stärken der Chinesischen Medizin liegen hauptsächlich in der Vorsorge: Die Harmonie erhalten, so dass grössere Disharmonien erst gar nicht auftauchen. Eine Stärke ist ferner die Behandlung funktioneller Störungen, etwa von Kopfschmerzen und Migräne. Bei Krebserkrankungen können die feinen Mittel der Chinesischen Medizin als ergänzendes Verfahren die Lebensqualität verbessern.
Risiken
Es ist nur mit wenigen, selten schwerwiegenden Nebenwirkungen zu rechnen. Unter Umständen treten Erstverschlimmerungen auf, ähnlich wie in der Homöopathie. Die Akupunktur kann zum Teil schmerzhaft sein.
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Kerngedanke
Die Reflexzonentherapie am Fuss gliedert den Körper in zehn Längszonen, fünf auf jeder Körperseite. Die in einer Zone angeordneten Organe, Gewebe und Systeme sind in der gleichen Zone am Fuss verkleinert ablesbar. Über diese Reflexzonen am Fuss lassen sich die Organe mittels Massage gezielt beeinflussen. Die Reflexzonen sind auf Berührung oder Druck bedeutend empfindlicher als die ihnen entsprechenden Organe. Die Fussreflexzonentherapie stärkt die Selbstheilungskraft. Die Methode kann also für Krebskranke als begleitende Massnahme geeignet sein. Ferner hat bei Brustkrebs die Reflexzonenmassage eine ähnliche Wirkung wie die Lymphdrainage.
Verfahren
Die Massage erfolgt durch Auf-und-ab-Bewegungen mit dem Daumen und den anderen Fingern. Eine Therapie beansprucht im Durchschnitt 30 Minuten, die anschliessende Nachruhe 20 Minuten. Zudem lassen sich die Füsse eigenhändig massieren. Bei Krebskranken wird einzig beruhigend massiert; starke Reize über den Fuss würden der Krebstherapie entgegenwirken.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angespanntheit oder Nervosität und Angstzuständen.
Risiken
Fussreflexzonentherapien werden allgemein gut vertragen. Unerwünschte Nebenwirkungen können auftreten, falls zu stark massiert wird. Massstab für die Dosierung ist die momentane Belastbarkeit des Patienten. Die Therapie kann häufig Reaktionen auslösen, welche als störend empfunden werden, jedoch positiv zu werten sind: veränderte Harnausscheidung, veränderter Stuhlgang, Schweiss, entspannende Müdigkeit, erhöhte Temperatur oder kurzer Fieberschub.
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Kerngedanke
Die Hypnose zählt zu den ältesten Entspannungsverfahren. Während der Hypnose konzentriert sich eine Person ganz auf bestimmte Vorstellungen und vergisst alles andere um sich herum. Gleichwohl schläft sie nicht, sondern bleibt bei vollem Bewusstsein. Obschon die Hypnose besonders zur Schmerzlinderung häufig angewendet wird, ist ihr Wirkungsmechanismus bis heute unbekannt. Doch scheint die Hypnose sowohl die Wahrnehmung von Schmerzen als auch die Reaktion auf Schmerzen zu verändern, weil die Betroffenen ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte Innenbilder lenken. Damit verblasst die Wahrnehmung der Schmerzen.
Verfahren
Eine Hypnose gliedert sich in drei Phasen:
- Einleitung: sich mehr und mehr entspannen - Augen schliessen - zu Innenbildern übergehen,
- Entspannung: sich auf Innenbilder konzentrieren,
- Beendigung: sich wieder an der Aussenwelt orientieren - Augen öffnen.
Einfache Techniken können nach zwei bis fünf Übungssitzungen selber angewendet werden.
Anwendung
Bei tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Schlafstörungen und Angstzuständen.
Risiken
Menschen, die bereit sind, sich auf die Hypnose einzulassen, vertragen diese gut. Die Methode sollte aber immer nur angeboten und nie aufgezwungen werden. Fehl am Platz ist sie bei Personen mit schweren psychischen Problemen.
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KINESIOlOGIE (TOUCH FOR HEAlTH)
Kerngedanke
Alles Lernen des Menschen läuft in Bewegungen ab, seien es äusserlich sichtbare körperliche, seien es innere gefühlsmässige und geistige Bewegungen. Das Lernen kann sich mehr oder weniger belastet oder stressbeladen vollziehen. Die Kinesiologie will den durch das Lernen entstandenen Stress abbauen. Die Lebensenergie im Menschen soll wieder fliessen und die äussere und innere Bewegung erneut ins Gleichgewicht kommen. Diese Methode, auch Touch for Health genannt, ist ein einfaches Verfahren und kann bis zu einem gewissen Grad von allen Interessierten erlernt werden.
Verfahren
Die Kinesiologie arbeitet unter anderem mit dem Muskeltest als Biofeedback. Getestet wird die Energie, nicht die Kraft. Vor einer Behandlung lässt sich damit feststellen, ob und wo der Energiefluss gestört ist. Die Therapeutin übt etwa auf den linken Arm des Klienten mit der Hand einen leichten Druck nach unten aus. Ist die Energie blockiert, vermag die Therapeutin den Arm leicht hinunterzudrücken. Nach der Behandlung lässt sich das Ergebnis überprüfen. Ist die Therapie erfolgreich gewesen, hält der Arm dem Druck mühelos stand.
Anwendung
Die Methode wirkt hauptsächlich präventiv. Im Mittelpunkt steht immer die Grundbalance. Der Mensch soll erneut sein Gleichgewicht erlangen: durch vermehrte Bewegung, Massage von Akupressurpunkten, Ernährungsratschläge und Stresslösetechniken. Kranken Menschen kann die Kinesiologie bessere Voraussetzungen für die Heilung verschaffen. Krebskranken kann zu körperlichem und geistigem Gleichgewicht verholfen werden: zum Beispiel vor einer Operation, vor und nach einer Bestrahlung oder in der Zeit kurz vor dem Tod, um das Leben ruhig abschliessen zu können.
Risiken
Kinesiologie kennt keine unerwünschten Nebenwirkungen. Auf den Muskeltest ist zu verzichten, falls eine Bewegung Schmerzen auslöst.
NEURALTHERAPIE NACH HUNEKE
Kerngedanke
Die Neuraltherapie gehört zu den Regulationstherapien. Eine krankhafte Veränderung oder ein krankes Organ (sogenannte Störfelder) können Steuerungsabläufe im Körper stören. Diese Störung kann entfernt gelegene Beschwerden auslösen oder die Selbstheilung des Organismus behindern. Die Einspritzung eines Mittels zur örtlichen Betäubung an das verdächtigte Störfeld koppelt dieses augenblicklich vom Steuerungssystem ab. Die durch das Störfeld verursachten Fernbeschwerden fallen schlagartig weg. Dies ist das sogenannte Huneke-Sekunden-Phänomen, genannt nach den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke, welche die Neuraltherapie ab 1925 entwickelt haben. Sind hingegen gewisse Organsysteme nicht bloss gestört, sondern zerstört, vermag die Neuraltherapie nicht mehr zu heilen. In solchen Fällen kann sie zur Linderung dienen, bei Krebskranken besonders zur Schmerzbehandlung.
Verfahren
Eingesetzt werden Mittel zur örtlichen Betäubung wie Procain und lidocain in 0,5- bis 1-prozentiger Lösung ohne jegliche Zusätze. Die Mittel werden gezielt an bestimmten Orten eingespritzt, zum Beispiel:
- an der Schmerzstelle (örtliche Behandlung)
- oder an dem einem Schmerzort zugehörigen Körperteil (Segmenttherapie)
- oder an das den Schmerz auslösende Störfeld irgendwo im Körper (Störfeldtherapie).
Eine Selbstbehandlung ist ausgeschlossen.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angespanntheit oder Nervosität und Angstzuständen.
Risiken
Eine Neuraltherapie ist gut verträglich, wenn die richtige Technik angewandt, das geeignete Material gewählt und die Minimaldosis nicht überschritten wird. In seltenen Fällen kann eine Allergie auf ein örtliches Betäubungsmittel auftreten.
OZON-SAUERSTOfF-THERAPIE
Kerngedanke
Sauerstofftherapien können einen Mangel an Sauerstoff beheben oder zumindest mindern. Es gibt verschiedene Sauerstofftherapien:- Die Ozon-Sauerstoff-Therapie verbessert den Sauerstoffwechsel in der Zelle und aktiviert unter anderem die körpereigene Abwehr. - Die Hämatogene Oxidationstherapie regt die Sauerstoffabgabe in das Gewebe an und erhöht die körpereigene Abwehr.
- Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie steigert den Sauerstoffgehalt in den Arterien und hebt
somit den Energiestoffwechsel an.
Verfahren
- Ozon-Sauerstoff-Therapie: mit Ozon-Sauer stoff-Gemisch angereicherte Eigenblutbehandlung oder Ozon-Sauerstoff-Gemisch als Darm einläufe;
- Hämatogene Oxidationstherapie: Eigenblut behandlung;
- Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie: Einatmung von reinem Sauerstoff, gemischt mit Einatmungsluft, sowie Einnahme von Antioxidantien (Beta-Carotin, Vitamine C und E) und Kreislauftraining.
Diese Therapien werden in der ärztlichen Praxis ausgeübt.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, ferner bei gewissen ungünstigen Blutwerten, Durchfall, Haarausfall, strahlenbedingten Hautschäden, Schleimhautentzündungen und bestimmten Ödemen. Die mit der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie verknüpften Hoffnungen einer Krebstherapie haben sich nicht erfüllt. Für Krebskranke kann sich die Ozon-Sauerstoff-Therapie jedoch eignen
- als begleitende Behandlung (vor und nach einer Operation sowie zur besseren Verträglichkeit vor, während und nach einer Chemo oder Strahlentherapie)
- oder als Langzeitbehandlung über Jahre hinweg (Serien von je zehn Behandlungen mehrfach jährlich oder nach der ersten Serie zwei mal im Monat zur Stärkung der körpereigenen Abwehr).
Risiken
Die Ozon-Sauerstoff-Therapie weist keine Nebenwirkungen auf.
Kerngedanke
"Reiki" bedeutet universale Lebensenergie. Menschen vermögen diese Energie aufzunehmen und durch Handauflegen an andere weiterzuleiten. Reiki zählt also zu den Methoden des Geistigen Heilens. Einer Krankheit im physischen Leib gehen Störungen im Energiekörper voraus. Solche Energieblockaden behindern mehr oder weniger stark den Zufluss der universalen Lebensenergie. Durch Reiki kann auf solche Blockaden eingewirkt und die Energie wieder zum Fliessen gebracht werden.
Verfahren
Reiki geschieht durch Handauflegen. In einer Sitzung werden die verschiedenen Energiezentren (Chakras) und Energiebahnen (Meridiane) ausgeglichen. Der Klient liegt zuerst auf dem Rücken und anschliessend auf dem Bauch. Eine solche Behandlung dauert eine Stunde. Daneben gibt es eine Kurzbehandlung von einer Viertelstunde, bei welcher der Klient sitzt. Zudem lässt sich Reiki für die tägliche Selbstanwendung und die Anwendung im Familien und Freundeskreis leicht selber erlernen.
Anwendung
Reiki kann sowohl auf der körperlichen Ebene helfen (Linderung von Krankheitssymptomen, vor allem von Schmerzen) wie auf der seelischen Ebene (Ausgeglichenheit, Sterbebegleitung). Als Ergänzung lässt sich Reiki auch bei Krebskranken anwenden. Die Erfahrung zeigt, dass Reiki besonders zur Schmerzlinderung beiträgt. Zudem ist eine ursächliche Behandlung denkbar in dem Sinn, dass die Aufhebung der Energieblockade möglicherweise zur Rückbildung des Tumors führen könnte. Reiki kann und will aber die Schulmedizin als Krebsbehandlung nicht ersetzen.
Risiken
Zu Beginn einer Behandlung kann eine Verstärkung der Krankheitszeichen auftreten, beispielsweise der Schmerzen, ähnlich wie in der Nomöopathie. Nach ein bis zwei Wochen jedoch klingen solche Verstärkungen wieder ab.
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Kerngedanke
Shiatsu bedeutet wörtlich "Fingerdruck" und ist im letzten Jahrhundert in Japan als eigenständige Massagetechnik entwickelt worden. Krankheit wird als ein Ungleichgewicht im Energiehaushalt des Menschen begriffen. Zu Beginn jeder Behandlung klären Shiatsu Therapeuten den energetischen Zustand der Klientinnen ab: Wo hat es zuviel, wo zuwenig Energie? Mit Druck auf die Akupunkturpunkte (Tsubos) und entlang den Energiebahnen (Meridianen) lösen sie anschliessend Blockaden und Stauungen, regen schwache Stellen an, stärken die körpereigenen Kräfte und bringen den Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht. Als meditative Körperarbeit ermöglicht Shiatsu, ganz allgemein zur inneren Ruhe zu kommen und den Organismus zur Selbstheilung anzuregen. Insofern kann Shiatsu als begleitende Therapie für Krebskranke geeignet sein.
Verfahren
Durch Finger- oder Daumendruck, aber auch durch Dehnen, Rollen, Klopfen, Pressen, Schaukeln, Kneten, Stretchen, Rotieren der Gelenke usw. löst Shiatsu blockierte oder gestaute Energie und verhilft ihr zu freierem Fluss. Ein Teil der Shiatsu-Techniken eignet sich auch als Selbstbehandlung.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angespanntheit oder Nervosität sowie bei Gefühlen des Ausgetrocknetseins, bei Wahrnehmungsstörungen, emotionalem Stress (Ärger, Wut, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Ängste).
Risiken
Shiatsu wird meistens gut vertragen. Die Therapie ist aber auf jeden Menschen individuell anzupassen. Am Abend nach einer Behandlung oder am nächsten Tag können die Klienten Müdigkeit oder Muskelkater fühlen. Andere empfinden ein Hochgefühl. Gerade Krebskranke sollten nicht meinen, sie müssten irgend etwas erdulden oder erleiden. Deshalb erkundigen sich die Therapeutinnen besonders oft: "Was ist für Sie unangenehm? Was tut Ihnen gut?"
SIMONTON-METHODE
Kerngedanke
Diese Methode versteht sich als Ergänzung zur onkologischen Krebstherapie. Sie zeigt, wie die Krebserkrankung auch von der psychischen Seite her beeinflusst werden kann. Den Kernpunkt bildet die Auffassung, dass Körper und Seele zusammenhängen. Wenn Stress, Verzweiflung und Depression die Entstehung eines Tumors beschleunigen können, können umgekehrt andere psychische Vorgänge die Heilung begünstigen. Krebskranke können selbst zu ihrem Wohlbefinden beitragen, wenn sie trotz der Krankheit zu einer positiven Lebenseinstellung finden. Die Methode ist nach Carl Simonton (Facharzt für Onkologie und Radiologie) und Stephanie Matthews Simonton (Psychologin) benannt.
Verfahren
In einer Simonton-Gruppe vermitteln die Therapeuten hauptsächlich zwei Techniken:
- Entspannung: Kranke lernen Übungen, um Stress abzubauen und den Körper soweit als möglich zu entspannen.
- Visualisierung: Mit dieser Art von "Kino im Kopf" stellen sich Krebskranke beispielsweise vor, wie die weissen Blutkörperchen oder die Medikamente die Krebsgeschwulst zum
Schrumpfen bringen, wie sie sich selbst wohler fühlen, wie sie die Beziehungen zu nahen Personen vertiefen.
Die gelernten Techniken sind zu Hause täglich auszuüben.
Anwendung
Bei Müdigkeit oder Schwäche, tumor- oder behandlungsbedingten Schmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angespanntheit oder Nervosität und Angstzuständen.
Risiken
Meistens wird die Teilnahme an einer Simontongruppe sehr gut aufgenommen. Unter keinen Umständen jedoch dürfen falsche Hoffnungen geweckt werden. Es kann keineswegs mit Sicherheit behauptet werden, die Simonton-Methode führe zur Genesung.
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Kerngedanke
Die Ernährungsweise beeinflusst das Auftreten von Krebsarten. Zum Beispiel kommt Dickdarmkrebs in ländlichen Gegenden Afrikas nicht vor. Auch in Japan tritt er bedeutend seltener auf als in Australien, Neuseeland, den Vereinigten Staaten und Westeuropa. Als eine der Ursachen für Dickdarmkrebs wird eine fettreiche und ballaststoffarme Ernährung vermutet. Keine wissenschaftliche Studie belegt jedoch einen ursächlichen Zusammenhang zwischen einer bestimmten Ernährungsweise oder Diät und der Heilung einer Krebsart. Eine Krebsdiät gibt es nicht.
Verfahren
Die moderne Vollwertkost beinhaltet folgende Grundregeln:
- nicht zuviel essen,
- ausreichend Rohkost verzehren (mindestens 50 Prozent),
- wenig tierisches Eiweiss und Fett konsumieren,
- keine raffinierten Kohlenhydrate wie Weissmehl oder weissen Zucker einnehmen.
Die Umstellung auf eine vollwertige Ernährung ist längerfristig nur sinnvoll, wenn letztere Teil der alltäglichen Gewohnheiten wird.
Anwendung
Vollwertkost gilt als eine begleitende Massnahme für Krebskranke. Sie erhöht das Abwehrsystem des Körpers. So kann sie Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Krebstherapie steigern. Zugleich fördert sie das allgemeine Wohlbefinden und damit die Lebensqualität.
Risiken
Eine vollwertige Ernährung hat keine schweren unerwünschten Nebenwirkungen. Doch kann die Umstellung von einigen Wochen bis zu einem Jahr dauern. In dieser Zeit ist mit Umstellungsreaktionen zu rechnen, am häufigsten mit Blähungen.
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WEITERE METHODEN IM ÜBERBLICK
Ätherische Öle sollen das Wohlbefinden steigern und gezielt auf Krankheiten einwirken. Am häufigsten wird die Therapie zur Stimmungsverbesserung eingesetzt. Die Aromatherapie lässt sich auch selber anwenden. Die Anleitung durch eine geschulte Person ist dabei empfehlenswert, aber nicht unbedingt erforderlich.
AYURVEDA
Ayurveda entstammt der altindischen Weltanschauung und bildet ein eigenständiges Diagnose- und Behandlungssystem. Dieses lässt sich nicht ohne weiteres in unsere Kultur übertragen. Verbreitet hat sich der Maharashi-Ayurveda, bekannt geworden durch die Indienreise der Beatles und ihre Kontakte zum Guru Maharashi Matesh Yogi.
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BIOCHEMIE nach SCHUESSLER
Gemäss der Vorstellung des Arztes Wilhelm Schüssler (1821-1898) beruhen alle Krankheiten auf einer Störung des Mineralstoffhaushalts. Dementsprechend sollen seine biochemischen Mittel alle Krankheiten heilen, die durch Mittel zum Einnehmen (im Gegensatz zu äusserlich anzuwendenden Mitteln) heilbar sind.
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Nach Auffassung der Apothekerin Johanna Budwig macht die Verwendung sogenannt guter Fette krebserregende Stoffe unwirksam. Als "gute Fette" bezeichnet sie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, besonders Leinöl, "schlechte Fette" nennt sie die gesättigten Fette. Daneben empfiehlt sie eine vegetarische Ernährung mit Milchprodukten. Wissenschaftliche Beweise, dass die Budwig-Diät gegen Krebs wirkt, fehlen.
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Nildegard von Bingen (1098-1179) schrieb Pflanzen, Tieren, Mineralien und Elementen Heilkräfte zu. Seit 1970 verbreiten der Arzt Gottfried Nertzka und der Heilpraktiker Wighard Strehlow die "Hildegard-Medizin". Neben anderem verkaufen sie als "Edelstein-Medizin" einen Satz von Steinen.
EIGENBLUTTHERAPIE
Einer Vene wird eine kleinere oder grössere Menge Blut entnommen und wieder zurückgespritzt oder mittels Infusion zurückgeführt. Gelegentlich wird das Blut mit örtlichen Betäubungsmitteln, homöopathischen Mitteln, Mistelextrakt oder Echinacea angereichert. Die kleine und die grosse Eigenbluttherapie sind unspezifische Reiztherapien des Abwehrsystems mit vergleichsweise hohen Risiken.
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Frisch gelöster Urin wird im Reagenzglas sterilisiert und dann in die Haut oder in einen Muskel gespritzt. Die Behandlung kann auch in Serie angewandt werden. Die Eigenurintherapie soll das Abwehrsystem anregen und bei chronischen Erkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen und Infektionen helfen.
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ELEKTROAKUPUNKTUR NACH VOLL (EAV)
Die Elektroakupunktur gehört wie die Neuraltherapie (siehe ebenda) zu den Regulationstherapien. Mit einem Gerät werden elektrische Erscheinungen wie Spannung, Leitfähigkeit oder Hautwiderstand an bestimmten Punkten am Körper gemessen. Diese Messungen sollen unter anderem Aufschluss über erkrankte Körperregionen und sogenannte Herde (auch Störfelder genannt) geben. Solche Beschwerden sollen sich durch eine "Herdbeseitigung", homöopathische Arzneimittel oder eine Reizstromtherapie beseitigen lassen.
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Den Farben sollen gewisse Eigenschaften zugeordnet werden können, dem Rot zum Beispiel dynamisch, anregend und wärmend. Mit dem entsprechenden Farblichtstrahl soll es möglich sein, günstige Eigenschaften auf den Körper zu übertragen beziehungsweise schädliche Eigenschaften mit dem komplementären Licht zu unterdrücken oder auszulöschen.
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GEISTIGES HEILEN
Der Mensch ist nicht nur ein materieller Körper, sondern lebt gleichzeitig auf mehreren, feinstofflichen Bewusstseinsstufen. Krankheiten sind körperliche Auswirkungen von Störungen auf der feinstofflichen Ebene. Geistheilende wollen den gestörten Energiefluss wieder ins Gleichgewicht bringen.
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HEILEURYTHMIE Dieses Verfahren ist Bestandteil der anthroposophischen Medizin (siehe ebenda). Die Heileurythmie stellt eine Art Körpertherapie dar, die Bewegungen des ganzen Körpers mit der Gestaltung von Lauten verbindet.
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HYDROTHERAPIE
Der Begriff bezeichnet vor allem die therapeutische Anwendung von Wasser verschiedener Temperatur. Es gibt eine Vielzahl von Anwendungen in Form von Bädern, Sauna, Wickeln und Packungen. Diese taugen in der Regel auch zur Selbstanwendung; die Anleitung durch eine kundige Person ist empfehlenswert, jedoch nicht unbedingt nötig.
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OSTEOPATHIE
Es handelt sich um eine sanfte Art der Manuellen Therapie (siehe ebenda). Osteopathinnen und Osteopathen beschränken sich darauf, mit den Fingerkuppen unterschiedlichen Druck auf harte Muskeln auszuüben und überspannte Muskeln sanft in verschiedene Richtungen zu dehnen.
Die Spagyrik beruht teilweise auf der Homöopathie (siehe ebenda). Menschen, Tiere und Pflanzen sollen eine Lebenskraft enthalten. Die tief im Wesen einer Pflanze schlummernde Kraft lässt sich als Heilkraft nutzen, indem die ganze Pflanze oder Pflanzenteile gegärt, destilliert, manchmal auch verascht und anschliessend das Ganze wieder vereinigt wird.
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ZELLTHERAPIE
Verschiedenartige Präparate aus tierischen (selten auch menschlichen) Geweben und Organen sollen chronische Krankheiten heilen, geschädigte Organfunktionen verbessern, das Abwehrsystem anregen oder zur &127;&127;Verjüngungv beitragen. In der Schweiz sind derartige Präparate, die auf Grundlage tierischer oder menschlicher Zellen hergestellt werden, verboten.